Kleber: Adhäsion und Kohäsion in Kombination bilden die Grundlage einer Kleberverbindung. Also: Bei einer Kleberverbindung kommen die Adhäsion, das heißt die Anziehungskräfte der Klebstoffoberfläche mit der zu verklebenden Oberfläche, und die Kohäsion, das heißt die innere Festigkeit des Klebstoffs, gleichzeitig zur Wirkung.
Diese in einer Kleberverbindung gleichzeitig und kombiniert wirkenden Kräfte, Adhäsion und Kohäsion, ermöglichen es einer Kleberverbindung den unterschiedlichsten mechanischen Belastungsarten zu widerstehen, wie diese Einzeln oder in Kombination im speziellen Einsatzfall gegeben sein können, wie Scher-, Zug-, Spalt- oder Schälkräfte. Ferner können kurzfristig oder dauerhaft wirkende chemisch-, umwelt- und witterungsbedingte Belastungen auf eine Kleberverbindung einwirken, und weitere Einflüsse, die ihre Ursachen in materialimmanenten hoch- oder niederenergetischen Oberflächenspannungen der zu verklebenden Flächen haben. Grundvoraussetzung für eine optimale Verklebung ist letztlich auch, dass die zu verklebenden Flächen sauber, trocken, staub- und fettfrei sind, und dass eine eventuell später mögliche Weichmacherwanderung im voraus berücksichtigt wurde. Diese diversen Einflüsse gilt es für die Auswahl des "richtigen" Klebebandes für einen speziellen Einsatzzweck zu berücksichtigen. Da es sehr viele Einsatzzwecke für Selbstklebebänder gibt, gibt es folglich auch sehr viele Standard- und Spezialklebebänder, graphische, medizinische, Elektoisolier-, Oberflächenschutzbänder, etc. die mit den jeweils anwendungsspezifischen richtigen Klebern ein- oder zweiseitig beschichtet sind. |